Flöten gibt es in vielen verschiedenen Varianten und Ausführungen. Die im Feuerwehr-Spielmannszug Cloppenburg zum Einsatz kommende klassische Spielmannszugflöte (oder auch Trommelflöte genannt) ist eine "Querpfeife" und stammt aus dem Mittelalter. Spielmannszugflöten sind die ersten rein zylindrisch gebauten Flöten mit drei Oktaven. Der Korpus ist Hochglanz vernickelt, gewöhnlich aus einem Stück gemacht und hat keine Klappen. Stattdessen gibt es sieben Tonlöcher. Der obere Teil mit dem Mundloch heißt Kopfstück und der untere Teil mit den Grifflöchern wird als Unterstück bezeichnet.

Das Kopfstück ist durch einen verstellbaren Stöpsel verschlossen, mit dessen Hilfe die Stimmung der Flöte verändert werden kann. Für die ersten drei Löcher (vom Mundstück aus gesehen) nimmt man Zeigefinger, Mittelfinger und Ringfinger der linken Hand. Die unteren vier Löcher schließt man mit den vier Fingern der rechten Hand.

Diese Flöten gibt es in verschiedenen Tonhöhen und Stimmungen. Die höchste Flöte ist der Diskant, gefolgt von der Sopranflöte, danach kommt die Altflöte. Die tiefste Flöte ist die Tenorflöte. [Musikhaus Thomann]